Sind Imagefilme noch zeitgemäß?

Ist der klassische Imagefilm heute überhaupt noch zeitgemäß?

January 8, 2026

1. Einleitung

In Zeiten von TikTok, Instagram-Reels und immer neuen digitalen Trends stellen sich viele Unternehmen, besonders mittelständische B2B-Firmen. Die Frage: Ist der klassische Imagefilm heute überhaupt noch zeitgemäß? Als kreative Full-Service-Agentur, die sich auf Filmproduktion, Fotografie, Webdesign und Social Media Management spezialisiert hat, begegnen wir von Dresden Media genau dieser Unsicherheit bei unseren Kund:innen. Einerseits galt der Imagefilm lange als Standard, um das eigene Unternehmen eindrucksvoll zu präsentieren. Andererseits haben sich die Sehgewohnheiten im digitalen Zeitalter drastisch verändert. In diesem Blogartikel möchten wir kritisch beleuchten, welche traditionellen Arten von Imagefilmen inzwischen als überholt gelten, wie sich Kommunikation und Zuschauerverhalten verändert haben und wie moderne Videoformate aussehen, die heute wirklich funktionieren. Am Ende zeigen wir, unter welchen Bedingungen auch ein hochwertiger Imagefilm im Jahr 2026 noch seine Berechtigung hat und wie eine zeitgemäße Umsetzung durch Dresden Media aussehen könnte.

2. Der klassische Imagefilm – ein Auslaufmodell?

Schauen wir zunächst auf den klassischen Imagefilm, wie er in den 2000er-Jahren verbreitet war: Hochglänzende Bilder der Firmenzentrale, ein allwissender Sprecher mit sonorer Stimme, der in blumigen Worten die Größe und Geschichte des Unternehmens preist kurzum, eine reine Selbstinszenierung. Solche zehnminütigen Hochglanz-Videos galten früher als Statussymbol, waren aber auch teuer und nur wenigen Firmen vorbehalten. Heute wirken diese alten Formate überholt. Ein Imagefilm, der nur aus schönen Bildern und Eigenlob besteht, hat ausgedient. Warum? Weil Zuschauer*innen sich daran gewöhnt haben, Inhalte anders zu konsumieren: schneller, interaktiver und vor allem authentischer. Ein reines Loblied auf die eigene Firma überzeugt kaum noch es fehlt die Haltung, Authentizität und Relevanz, die moderne Zuschauer erwarten. Selbst wenn solche Filme technisch hochwertig sind, fühlen sie sich oft an wie Werbung von gestern.

Früher waren Imagefilme oft überlang und inhaltlich breit gefächert, man wollte alles über das Unternehmen erzählen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute gilt vielmehr: Ein Imagefilm muss nicht mehr alles abdecken, sondern das Richtigevermitteln. Anstatt jedes Detail der Firmengeschichte auszubreiten, sollte er einen klaren Kern haben, der in Erinnerung bleibt. Die klassischen zehn Minuten würde sich im Jahr 2026 kaum jemand ansehen; viele alte Imagefilme wirken deshalb wie Relikte aus einer anderen Ära.

3. Authentizität und Storytelling: Welche Imagefilme heute funktionieren

Wenn also die alte Art des Imagefilms überholt ist, welche Formen von Unternehmensvideos sind heute noch sinnvoll? Die Antwort lässt sich in drei Worte fassen: authentisch, kurz, zielgerichtet. Ein moderner Imagefilm soll keine Selbstdarstellungs-Show mehr sein, sondern eine Geschichte erzählen. Menschen lieben Geschichten, auch im B2B-Kontext. Statt einfach zu behaupten „Wir sind toll“, zeigt ein guter Film, wofür das Unternehmen steht und warum es tut, was es tut. Dieses Storytelling-Prinzip macht den Unterschied zwischen einem langweiligen Clip und einem fesselnden Unternehmensporträt.

Ganz wesentlich ist dabei die Authentizität. Echte Menschen schlagen Hochglanz-Models: Zeigen Sie Ihr Team, Ihre Kundschaft, vielleicht sogar die Gründergeschichte, dass schafft Vertrauen. Mitarbeiterinnen und Kundinnen vor der Kamera wirken glaubwürdiger als gestellte Szenen mit Schauspielern. Ein gutes Beispiel ist dem Bereich Employer Branding: Hier kommen sogenannte Recruiting-Videos zum Einsatz, in denen Mitarbeitende selbst zu Wort kommen. Wenn etwa Auszubildende oder langjährige Angestellte ehrlich über das Betriebsklima sprechen, erreicht das potenzielle Bewerber auf einer ganz anderen emotionalen Ebene, als wenn ein Sprecher aus dem Off die „familiäre Atmosphäre“ lobt. Gerade für mittelständische Unternehmen, die Fachkräfte suchen, ist ein authentischer Einblick in den Arbeitsalltag Gold wert. Ein moderner Imagefilm kann also durchaus das Arbeitgeberimage stärken, allerdings sollte er dann explizit auf diese Zielgruppe zugeschnitten sein (Stichwort: Recruiting-Film anstelle des Einheitsbreis für alle Zwecke).

3.1. Knackige Länge:

In der Kürze liegt die Würze, diese alte Weisheit gilt mehr denn je. Die meisten zeitgemäßen Imagevideos sind nur noch 60 bis 120 Sekunden lang. Das zwingt dazu, auf den Punkt zu kommen. Natürlich kann es Ausnahmen geben (etwa eine längere Firmen-Dokumentation für spezielle Anlässe), doch im Regelfall gilt: Lieber kürzer und dafür Inhalte mit Mehrwert bieten. Zuschauer schätzen es, wenn ein Video ihre Zeit respektiert.

3.2. Plattformgerechte Aufbereitung:

Moderne Imagefilme denken multiplattformfähig. Ein und derselbe Film sollte idealerweise auf der Unternehmens-Website ebenso funktionieren wie in einem LinkedIn-Posting oder während eines Sales-Pitches auf dem Laptop. Das bedeutet praktisch: Schon beim Dreh und Schnitt plant man verschiedene Versionen oder Ausschnitte. Für Social Media braucht es z.B. oft Hochkant-Formate mit Untertiteln, damit das Video auch ohne Ton im Instagram-Feed wirkt. Auf der Website darf es vielleicht etwas breiter erzählen, während für eine Messe wieder andere Anpassungen sinnvoll sind. Ein heutiger Imagefilm ist kein monolithischer Brocken mehr, sondern eher der Zentralbaustein einer ganzen Content-Serie.

3.3. Mehrwert

Wichtig ist auch der Mehrwert für die Zuschauer. Ein Unternehmensfilm aus dem Jahr 2026 sollte dem Publikum etwas bieten: Sei es ein Einblick hinter die Kulissen, eine emotionale Story, inspirierende Werte oder auch konkrete Informationen. Reine Werbesprüche genügen nicht, im Gegenteil, sie schrecken ab. Ein gutes Beispiel sind Imagefilme, die das Thema Unternehmenswerte und -kultur authentisch rüberbringen. In einer Zeit, in der viel von „Purpose“ und Glaubwürdigkeit gesprochen wird, können Videos, die echte Überzeugungen und Menschen zeigen, enorm punkten.

4. Zusammengefasst:

Sind Imagefilme noch zeitgemäß? Unsere fundierte Einschätzung: Ja, aber nur, wenn man sie neu denkt. Der klassische Imagefilm alter Machart hat ausgedient, doch das format an sich ist keineswegs tot. Im Gegenteil, in einer Welt voller flüchtiger Kurzvideos kann ein klug konzipierter Unternehmensfilm heute einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn er strategisch und flexibel genutzt wird

Zum Abschluss möchten wir Sie ermutigen, das Thema Imagefilm nicht schwarz-weiß zu sehen. Fragen Sie sich nicht nur „Imagefilm ja oder nein?“, sondern vielmehr „Wie sieht der richtige Imagefilm für unser Unternehmen aus?“ Vielleicht ist es ein 90-Sekunden-Clip voller Emotionen fürs Karriereportal, vielleicht ein zweiminütiger Wertefilm für Ihre Startseite, flankiert von monatlichen Mini-Videos auf LinkedIn. Gerne unterstützen wir Sie dabei, diese Fragen zu beantworten. Denn eines ist klar: Zeitgemäß ist ein Imagefilm nur dann, wenn er Ihr Unternehmen glaubwürdig ins beste Licht rückt und das geht heute am besten mit Kreativität, Mut zu Neuem und einem Auge für die Erwartungen des modernen Publikums.

Inhaltsverzeichnis

    Sind Imagefilme noch zeitgemäß?

    Ist der klassische Imagefilm heute überhaupt noch zeitgemäß?

    January 8, 2026

    1. Einleitung

    In Zeiten von TikTok, Instagram-Reels und immer neuen digitalen Trends stellen sich viele Unternehmen, besonders mittelständische B2B-Firmen. Die Frage: Ist der klassische Imagefilm heute überhaupt noch zeitgemäß? Als kreative Full-Service-Agentur, die sich auf Filmproduktion, Fotografie, Webdesign und Social Media Management spezialisiert hat, begegnen wir von Dresden Media genau dieser Unsicherheit bei unseren Kund:innen. Einerseits galt der Imagefilm lange als Standard, um das eigene Unternehmen eindrucksvoll zu präsentieren. Andererseits haben sich die Sehgewohnheiten im digitalen Zeitalter drastisch verändert. In diesem Blogartikel möchten wir kritisch beleuchten, welche traditionellen Arten von Imagefilmen inzwischen als überholt gelten, wie sich Kommunikation und Zuschauerverhalten verändert haben und wie moderne Videoformate aussehen, die heute wirklich funktionieren. Am Ende zeigen wir, unter welchen Bedingungen auch ein hochwertiger Imagefilm im Jahr 2026 noch seine Berechtigung hat und wie eine zeitgemäße Umsetzung durch Dresden Media aussehen könnte.

    2. Der klassische Imagefilm – ein Auslaufmodell?

    Schauen wir zunächst auf den klassischen Imagefilm, wie er in den 2000er-Jahren verbreitet war: Hochglänzende Bilder der Firmenzentrale, ein allwissender Sprecher mit sonorer Stimme, der in blumigen Worten die Größe und Geschichte des Unternehmens preist kurzum, eine reine Selbstinszenierung. Solche zehnminütigen Hochglanz-Videos galten früher als Statussymbol, waren aber auch teuer und nur wenigen Firmen vorbehalten. Heute wirken diese alten Formate überholt. Ein Imagefilm, der nur aus schönen Bildern und Eigenlob besteht, hat ausgedient. Warum? Weil Zuschauer*innen sich daran gewöhnt haben, Inhalte anders zu konsumieren: schneller, interaktiver und vor allem authentischer. Ein reines Loblied auf die eigene Firma überzeugt kaum noch es fehlt die Haltung, Authentizität und Relevanz, die moderne Zuschauer erwarten. Selbst wenn solche Filme technisch hochwertig sind, fühlen sie sich oft an wie Werbung von gestern.

    Früher waren Imagefilme oft überlang und inhaltlich breit gefächert, man wollte alles über das Unternehmen erzählen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute gilt vielmehr: Ein Imagefilm muss nicht mehr alles abdecken, sondern das Richtigevermitteln. Anstatt jedes Detail der Firmengeschichte auszubreiten, sollte er einen klaren Kern haben, der in Erinnerung bleibt. Die klassischen zehn Minuten würde sich im Jahr 2026 kaum jemand ansehen; viele alte Imagefilme wirken deshalb wie Relikte aus einer anderen Ära.

    3. Authentizität und Storytelling: Welche Imagefilme heute funktionieren

    Wenn also die alte Art des Imagefilms überholt ist, welche Formen von Unternehmensvideos sind heute noch sinnvoll? Die Antwort lässt sich in drei Worte fassen: authentisch, kurz, zielgerichtet. Ein moderner Imagefilm soll keine Selbstdarstellungs-Show mehr sein, sondern eine Geschichte erzählen. Menschen lieben Geschichten, auch im B2B-Kontext. Statt einfach zu behaupten „Wir sind toll“, zeigt ein guter Film, wofür das Unternehmen steht und warum es tut, was es tut. Dieses Storytelling-Prinzip macht den Unterschied zwischen einem langweiligen Clip und einem fesselnden Unternehmensporträt.

    Ganz wesentlich ist dabei die Authentizität. Echte Menschen schlagen Hochglanz-Models: Zeigen Sie Ihr Team, Ihre Kundschaft, vielleicht sogar die Gründergeschichte, dass schafft Vertrauen. Mitarbeiterinnen und Kundinnen vor der Kamera wirken glaubwürdiger als gestellte Szenen mit Schauspielern. Ein gutes Beispiel ist dem Bereich Employer Branding: Hier kommen sogenannte Recruiting-Videos zum Einsatz, in denen Mitarbeitende selbst zu Wort kommen. Wenn etwa Auszubildende oder langjährige Angestellte ehrlich über das Betriebsklima sprechen, erreicht das potenzielle Bewerber auf einer ganz anderen emotionalen Ebene, als wenn ein Sprecher aus dem Off die „familiäre Atmosphäre“ lobt. Gerade für mittelständische Unternehmen, die Fachkräfte suchen, ist ein authentischer Einblick in den Arbeitsalltag Gold wert. Ein moderner Imagefilm kann also durchaus das Arbeitgeberimage stärken, allerdings sollte er dann explizit auf diese Zielgruppe zugeschnitten sein (Stichwort: Recruiting-Film anstelle des Einheitsbreis für alle Zwecke).

    3.1. Knackige Länge:

    In der Kürze liegt die Würze, diese alte Weisheit gilt mehr denn je. Die meisten zeitgemäßen Imagevideos sind nur noch 60 bis 120 Sekunden lang. Das zwingt dazu, auf den Punkt zu kommen. Natürlich kann es Ausnahmen geben (etwa eine längere Firmen-Dokumentation für spezielle Anlässe), doch im Regelfall gilt: Lieber kürzer und dafür Inhalte mit Mehrwert bieten. Zuschauer schätzen es, wenn ein Video ihre Zeit respektiert.

    3.2. Plattformgerechte Aufbereitung:

    Moderne Imagefilme denken multiplattformfähig. Ein und derselbe Film sollte idealerweise auf der Unternehmens-Website ebenso funktionieren wie in einem LinkedIn-Posting oder während eines Sales-Pitches auf dem Laptop. Das bedeutet praktisch: Schon beim Dreh und Schnitt plant man verschiedene Versionen oder Ausschnitte. Für Social Media braucht es z.B. oft Hochkant-Formate mit Untertiteln, damit das Video auch ohne Ton im Instagram-Feed wirkt. Auf der Website darf es vielleicht etwas breiter erzählen, während für eine Messe wieder andere Anpassungen sinnvoll sind. Ein heutiger Imagefilm ist kein monolithischer Brocken mehr, sondern eher der Zentralbaustein einer ganzen Content-Serie.

    3.3. Mehrwert

    Wichtig ist auch der Mehrwert für die Zuschauer. Ein Unternehmensfilm aus dem Jahr 2026 sollte dem Publikum etwas bieten: Sei es ein Einblick hinter die Kulissen, eine emotionale Story, inspirierende Werte oder auch konkrete Informationen. Reine Werbesprüche genügen nicht, im Gegenteil, sie schrecken ab. Ein gutes Beispiel sind Imagefilme, die das Thema Unternehmenswerte und -kultur authentisch rüberbringen. In einer Zeit, in der viel von „Purpose“ und Glaubwürdigkeit gesprochen wird, können Videos, die echte Überzeugungen und Menschen zeigen, enorm punkten.

    4. Zusammengefasst:

    Sind Imagefilme noch zeitgemäß? Unsere fundierte Einschätzung: Ja, aber nur, wenn man sie neu denkt. Der klassische Imagefilm alter Machart hat ausgedient, doch das format an sich ist keineswegs tot. Im Gegenteil, in einer Welt voller flüchtiger Kurzvideos kann ein klug konzipierter Unternehmensfilm heute einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn er strategisch und flexibel genutzt wird

    Zum Abschluss möchten wir Sie ermutigen, das Thema Imagefilm nicht schwarz-weiß zu sehen. Fragen Sie sich nicht nur „Imagefilm ja oder nein?“, sondern vielmehr „Wie sieht der richtige Imagefilm für unser Unternehmen aus?“ Vielleicht ist es ein 90-Sekunden-Clip voller Emotionen fürs Karriereportal, vielleicht ein zweiminütiger Wertefilm für Ihre Startseite, flankiert von monatlichen Mini-Videos auf LinkedIn. Gerne unterstützen wir Sie dabei, diese Fragen zu beantworten. Denn eines ist klar: Zeitgemäß ist ein Imagefilm nur dann, wenn er Ihr Unternehmen glaubwürdig ins beste Licht rückt und das geht heute am besten mit Kreativität, Mut zu Neuem und einem Auge für die Erwartungen des modernen Publikums.

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